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Montélimar-Avignon: Im Süden

Der Vortag steckte mir noch sehr in Knochen und Muskeln und so machte ich gleich nach der Abfahrt in der fast ausgestorbenen Innenstadt von Montélimar einen ausgiebigen Frühstückshalt. Ich war ja auch immerhin einen Kilometer bis dahin gefahren.

Nach dem dritten Kaffee und dem zweiten Croissant setzte ich meine Reise bei blauem Himmel und schönstem Sonnenschein entlang dem, wie gestern, einwandfreiem und sehr empfehlenswerten Radweg fort. Ebenso gab es auch heute einige hübsche Ortschaften zu sehen. Besonders in Viviers mit seiner auf einem Hügel gelegenen Kathedrale und Altstadt wäre ich gerne länger geblieben.

In Pont-Saint-Esprit war die Beschilderung der Via Rhona, ebenso, wie die GPS-Route zu Ende, die ich aus dem Internet heruntergeladen hatte. Zum Glück war auf meiner Karten-App nach wie vor ein Radweg eingezeichnet, wahrscheinlich ein Teil der Via Rhona der erst in Planung ist.

Nach einem kurzen Kaffee-Stopp in Caderousse mit seiner komplett intakten Stadtmauer und weiterem Kampf mit dem Wind, der heute von Süden, also von vorne kam, sah ich sie endlich vor mir: Die berühmte Brücke von Avignon. Viel imposanter war allerdings der Anblick auf den Päpste-Palast.