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Lyon-Montélimar: Kilometerfressen mit Rückenwind II

Nach dem Tag Pause im sehenswerten Lyon war ich wieder motiviert, weiter die Rhone hinunterzufahren. Wegen des passenden Windes und der sich immer mehr durchsetzenden Sonne sogar übermotiviert. Die ersten ca. 20km fand ich keinen Wegweiser der Via Rhona, obwohl ich mich an den entsprechenden GPS-Track hielt. Es ging auf recht wenig befahrenen Strassen durch die Vororte von Lyon. Besonders ganz am Anfang gab es zu meiner Linken bis zum Ende der “Presqu’île”, der Halbinsel von Lyon, zwischen Rhone und Saone einige interessante moderne Architektur zu sehen. Der Wind schob mich angenehm vorwärts und so setzte ich mir als Tagesziel die Stadt Montélimar.

Sobald ich wieder auf die Beschilderung des Radwegs gestossen war, führte dieser durch schöne Landschaft und ab und zu lag eine hübsche Kleinstadt am Weg. Den ersten kurzen Halt machte ich im offensichtlich geschichtsträchtigen Vienne. Auch im meinem ursprünglich anvisierten Tagesziel Tournon sur Rhone stoppte ich kurz. In Valence war ich schon recht erschöpft und wollte nur noch ankommen, deshalb bin einfach durchgefahren.

Schliesslich konnte ich endlich für diesen Tag zum letzten Mal vom Sattel steigen und belohnte mich, nachdem ich mein muffiges Appartment bezogen hatte, mit einem leckeren mexikanischen Essen in Montélimar.