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Capua-Cassino: Amphitheater, viel Verkehr, schöne Landschaft

Den Tag, an dem ich nach Cassino fahren wollte, begann ich mit Sightseeing. Im alten Capua gab es einiges zu sehen, ich wählte das Amphitheater aus, in das man mich für 2.50 EUR reinliess. Im Doppelpack dazu gab es auch noch das Museum der Gladiatoren auf dem gleichen Gelände. Beides war mehr oder weniger interessant und so zog ich bald meines Weges. Auch heute war es meist flach. Im Gegensatz zum Vortag folgte meine Route aber der recht vielbefahrenen SS6, die unter anderem nach Rom führte. Ab und zu fragte ich mich, warum all die Autos und Lastwagen nicht die parallel verlaufende A1 nehmen würden. Obwohl ich keine grossen Steigungen zu bewältigen hatte, wurde es um mich herum immer hügeliger, worüber ich mich freute. Zwar deutete das daraufhin, dass ich mich bald bergauf würde quälen müssen, aber ich mag einfach lieber Hügel und Berge statt Ebenen.

Ziemlich früh, etwa um 15 Uhr erreichte ich das Bed & Breakfast „Le Ninfee“. Nach dem Bezug des Zimmers genoss ich auf der Terrasse die Abendsonne und die Aussicht auf die umliegenden Hügel, insbesondere den Montecassino mit seinem weltberühmten Kloster. Hatte ich jedenfalls kurz zuvor dank Wikipedia herausgefunden. Es ist sowohl das Mutterkloster der Benediktiner als auch Schauplatz mehrerer kriegerischer Auseinandersetzungen, zuletzt wurde es im zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Nach dem originalgetreuen Wiederaufbau zieht es die Touristen nun wieder scharenweise an.